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Die »Süddeutsche« oder »Gute Zeiten – Schlechte Zeiten«

Gute Zeiten?
Vorgestern berichteten wir erst, die Süddeutsche sei zum zweiten Mal nach 2005 Zeitungsdrucker des Jahres geworden. Das SV-Druckzentrum in Steinhausen wurde für gewürdigt, wie z.B. Anzeigen auf Transparentpapier oder mit Duftlack veredelte Anzeigen und die so genannten Flying Pages, eine Art Post-it-Anzeigen. In der Brgündung lasen wir, dass »im Zusammenspiel von guten Ideen und professioneller technischer Umsetzung [...] für den Anzeigenkunden ein echter Mehrwert« besteht, »der für die gesamte Zeitungsbranche impulsgebende Signale setzt«.

Schlechte Zeiten!
Und heute werde wir an die Schlagzeilen vom Sommer erinnert, in denen es hieß, der Verkauf der »Süddeutschen Zeitung« ginge in die Endphase. Damals berichtete das »Handelsblatt«, dass es zwar bisher kein Interesse von Finanzinvestoren gebe, sondern es vor allem Verlagskonzerne seien, die sich für das Zeitungshaus interessierten. Allen voran der britische Verlagskonzern Mecom von David Montgomery. Und heute ist das Thema wieder brandfrisch. Holtzbrink sei nun unter den Bietern, zu denen laut »FAZ« auch noch die WAZ-Gruppe (»Westdeutsche Allgemeine Zeitung«) und der Verlag DuMont Schauberg zählen.

Das muss alles noch nichts heißen, doch sind wir auch »schmerzlich« daran erinnert, welche Folgen der Verkauf eines Verlagshauses für die dazugehörigen Grafischen Betriebe haben kann …


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