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»Fast 40% der Deutschen kaufen keine Bücher …«

… so die schockierende Schlagzeile im heutigen Buchmarkt. Und dann müssen wir auch noch bei genauerer Hinsicht feststellen, dass die Quelle über jeden Zweifel erhaben ist: Es handelt sich um eine Studie des Nachrichtenmagazins Focus »Communication Networks 11.0«, die von www.medialine.de erarbeitet wurde.

Bei der gründlichen Nachlese erfahren wir, dass sich die repräsentative Befragung auf 24.765 Interviews stützt und auch bereinigt noch schließlich 12.344 Interviews zur Auswertung kamen. Da sind es zwar nur noch 37%, die keine Bücher mehr kaufen, und nur 34 % der 55,13 Mio. (14-69 Jahre, Privathaushalte), die da lesen, aber kann das unsere Stimmung schon heben.

Sollten wir womöglich in den Abgesang unserer Branchen einstimmen?

Nein, wirklich nicht. Die Totgeglaubten leben länger. Schon vor etwa 10 Jahren hielt der strategische Geschäftsführer und Mitgesellschafter von G&U Dieter Banzhaf das halbvolle Glas hoch und verkündete ermutigend: »Das heißt doch, dass über 60% Bücher kaufen und lesen!« Das ist doch eine schöne Zielgruppe, meinen wir und bleiben am Ball!


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