« Umweltpreis 2008 | Home | Neuer Druck-Riese in Europa »

Digitalisierung ist die größte Herausforderung der Zukunft

Digitalisierung sei die größte Herausforderung für die Buch- und Medienbranche, ergab eine Umfrage der Frankfurter Buchmesse. Das ist die mehrheitliche Einschätzung von 1.324 Personen aus 86 Ländern, die sich an der Online-Umfrage beteiligten. Digitalisierung steht damit noch vor der wachsenden Globalisierung (24 Prozent), nutzergenerierten Inhalten (22 Prozent) oder der wachsenden Bedeutung des Lizenzhandel (13 Prozent).

Als größte Gefahr für die Branche stuften die Befragten die Konkurrenz durch andere Medien und Unterhaltungsangebote ein. Elf Prozent vertreten die Ansicht, dass in 50 Jahren gedruckten Bücher keine Bedeutung mehr zustünde, und fast 25% prognostizierten, dass es dann auch den klassischen Buchhandel nicht mehr gäbe. Jedoch nur 4 Prozent teilen diese Befürchtung hinsichtlich der Verlage.

Große Gefahren gingen für das Verlagswesen neben der Konkurrenz durch andere Medien und Unterhaltungsangebote (50 Prozent) von der Überproduktion von Büchern (31 Prozent), der Zunahme und Verbreitung von Piraterie (23 Prozent) und dem Analphabetentum in den Entwicklungsländern und auch in Westeuropa (17 Prozent) aus.

Hier weitere Ergebnisse


über diesen Eintrag