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Der ermäßigte Mehrwertsteuersatz muss bleiben!
So der Appell des Bundesverbandes Druck und Medien e.V. (bvdm) in einem Brief an das Finanzministerium angesichts der aktuellen Debatte zur Abschaffung des verminderten Mehrwertsteuersatzes von 7 Prozent, der für gedruckte Produkte wie Bücher, Zeitungen und Zeitschriften gilt.
Aus Sicht des Verbandes würde dies zu einer ungerechtfertigten Verteuerung von Printerzeugnissen führen, die weitreichende Folgen auf das Leseverhalten der Konsumenten hätte. Außerdem würden bildungspolitische Initiativen von Verbänden und Unternehmen, wie beispielsweise die deutsche Leseinitative »Lesestart« durch eine Verteuerung des Kulturgutes Buch konterkariert.
Thomas Mayer, Hauptgeschäftsführer des bvdm: »Die Mehrwertsteuer bezahlt ausschließlich der Endverbraucher. Deshalb ist das Argument der Politik, die Mehrwertsteuerbefreiung sei nicht geeignet, den Verbraucher zu entlasten, überhaupt nicht nachvollziehbar. Wenn man Kultur und Bildung in Deutschland wirklich fördern möchte, sollte man vielmehr in Erwägung ziehen, die Mehrwertsteuer für diese Produkte ganz abzuschaffen.«
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