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Werbemarkt bricht ein. Wie drastisch sind die Folgen für die grafische Industrie?

Eben hat der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft die aktuellen Konjunkturdaten veröffentlicht. Der deutschen Werbewirtschaft drohe eine Rezession. Man rechnet mit mit bis zu zwei Prozent Minus. Und bereits dieses Jahr gerate man »voraussichtlich auf die Grenze der Stagnation«.  Hier die vollständige Meldung.

Die Folgen, so das Dossier, seien »insbesondere für mittelständische Anbieter, für die Post AG, Druckereien, Zustelldienste, Adressunternehmen und Agenturen« verheerend und »würden einen Verlust von 5 Milliarden Euro und 350.000 Arbeitsplätze nach sich ziehen«.

Hintergrund: Die Werbewirtschaft bedingt etwa ein Drittel des Druckvolumens. So generierten Werbedruck und Kataloge 2007 5.983 Millionen Euro bei einem gesamten Marktvolumen von 16.099 Mio. Euro bzw. 18.223 Mio. Euro inkl. WV und Vorstufe (Die Zahlen beziehen sich auf Industrie- und Handwerksbetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten. Quelle: Statistisches Bundesamt, Berechnungen: Bundesverband Druck und Medien (Mai 2008)).


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