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Deloitte: Print schrumpft oder wie man Print zum Schrumpfen bringt?

Branchenpresse, Kontakter, w&v und andere berichten, dass in der eben erschienenen Studie der Unternehmensberatung Deloitte zu lesen sei, dass 2009 Printprodukte entweder seltener erschienen, vollständig durch das Internet substituiert würden oder gar völlig verschwänden. Genauer nachzulesen bei der »Financial Times«. Weiter heißt es, dass allein in GB die Anzeigenerlöse um bis zu 20 Prozent zurückgehen könnten. Klar, dass das über Anzeigen finanzierte »Gratistitel« besonders treffen mag.

Zum Wechselspiel und Verdrängungskampf mit dem Internet (ent)warnt einer der Autoren der Studie, dass »nicht einmal der erfolgreichste Onlineauftritt [...]  profitabel genug [sei], um den Niedergang« kompensieren zu können. Nie wieder (so der nächste Superlativ) würde die »historische Ertragskraft« wieder erreicht, und davor schützten auch »drastischer Stellenabbau« nicht.

Die Lösungen, die die Studie empfiehlt, klingen da wie selbsterfüllende Prophezeihungen:

  • Erscheinungsweise der Titel halbieren oder gar nur noch Wochenendausgaben herausbringen
  • Ausschließlich auf das Internet setzen
  • Zeitungen, die sich »online only« nicht leisten könnten, sollten ihre Internetpräsenz besser zurückfahren, um die Leser wieder zum Printprodukt zu führen.

Basteln Sie sich Ihren eigenen Teufelskreis!


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