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Düsteres Fazit des 1. Deutschen Medienkongress: Print werde weiter bluten.

Horizont.de berichtet vom 1. Deutschen Medienkongress. Die Prognosen für den Werbemarkt und Print sind mehr als düster, so die Stimmen der Mediaexperten.

Marianne Dölz, Vorsitzende der Geschäftsführung bei Initiative Media in Hamburg, rechnet mit einem Minus von 10-20 Prozent. In einer Diskussionsrunde äußerte sie suoch dazu sehr deutlich, dass Jeder, der glaube, dass das im Laufe des Jahres Jahr besser laufen würde, in einigen Monaten eines Besseren belehrt werde.

Der Chef von Mindshare, Paul Vogler, teilt diese Ansicht und prognostiziert für Print und TV, dass diese beiden großen Mediengattungen »bluten« werden. Das Werbevolumen bei TV werde um 10 Prozent, bei Print sogar um 15 10 Prozent zurückgehen, so seine detaillierte Prognose. Wachstumsaussichten hingegen gäbe es für die Onlinewerbung, aber auch Radio und Plakat »könnten zulegen, wenn taktische Kampagnen aufgrund der steigenden Kaufzurückhaltung relevanter werden«.

Auch die Industrie bestätigt diese Szenarien. Der Mediachef von Unilever, Uwe Becker, zum Beispiel gibt zu, dass Unternehmen angesichts schrumpfender Etats dazu neigen werden, aus dem Mediamix auszusteigen um Marken zielgerichteter und »mono-medial« zu bewerben. Die Folge: »Im Mediamix verliert das Ergänzungsmedium Print dann gegen TV«.
Experte Vogler glaubt daran, dass der Niedergang der Printbranche noch weiter gehe: »Es werden noch einige Titel über die Wupper gehen«.


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