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Trotz Krise: In den USA steigt Onlinewerbung weiter. Print verliert!

Wie eben der Branchendienst newsroom zusammenfasst, sei in den Staaten im Print-Sektor ein Anzeigenminus von 17 Prozent für die Tageszeitungen und 15,5 Prozent für die Zeitschriften zu erwarten. Erschwerend kommt hinzu, dass auch die Vertriebserlöse im zweistelligen Prozentsatz zurückgehen dürften. 2009 würde dort das Jahr der Print-Pleiten. Letzten Prognosen zu Folge verlören alle Medien bis auf das Internet (so der Branchendienst www.meedia.de).

Für die Staaten prognostiziert Barclays Capital einen Rückgang der Werbespendings um bald 10 %. Bersonders betroffen seien die Printsparten und TV, dicht gefolgt von Radio mit jeweils einem Minus im zweistelligen Bereich. Nach Wall Street und Detroit, schreibt »Business Week«, erwische es jetzt ganz offensichtlich auch die Werbeindustrie. Und schnelle Besserung sei nicht in Sicht: »Now it looks as if we may add advertising to the short list of industries that will emerge from this recession altered in dramatic ways«. Nur die Erlöse im Internet stiegen laut Barclays um bis zu 6 Prozent auf etwas über 25 Mrd. Dollar. Diese Erwartung wird auch von anderen Einrichtungen bestätigt.

In Deutschland wird die Lage von Experten nicht so dramatisch eingestuft. Zwar würde auch im Printsektor mit Anzeigenrückgängen um 10-20 Prozent gerechnet, aber zumindest habe das Vertriebsgeschäft der Zeitungen und Zeitschriften in Deutschland ein relativ stabiles Momentum. Auch für das Fernsehen erwarte man geringere Minusraten als in den USA. Und die Hoffnung bleibt, dass wenigstens auch hierzulande die Werbeerlöse im Internet weiterhin (leicht) steigen.

[Quelle: newsroom]


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