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Zeitschriftenverband stellt eigenes Printmagazin ein

»Don’t Stop the Presses«, so titelte im April noch Presstime, das Magazin der Newspaper Association of America und sammelte Expertenstimmen, die eine ganze Reihe argumentativer Lanzen für den Erhalt der gedruckten Medien brachen. Unter Ihnen alpha-Blogger wie Ken Doctor  (www.contentbridges.com) oder Alan D. Mutter (http://newsosaur.blogspot.com), Gestalter, Innovatoren, Investoren und natürlich auch Medienpäpste wie Charlotte H. Hall oder Tim J. McGuire.

Und heute erreicht uns die Nachricht, dass allen guten Empfehlungen und Ratschlägen zum Trotz der Verband sein eigenes Printmedium einstellt. Na, nicht ganz: Die Maiausgabe wird die letzte gedruckte Ausgabe sein, das Magazin erschiene zukünftig ausschließlich als ePaper, so die Sprecherin der Verbandes Su-Lin Cheng Nichols gegenüber Editor & Publisher:

Continuing the Presstime mission online is part of the transformation very much in line with the changes our members are making to their own businesses.

Mit der Entscheidung fällt auch fast die Hälfte der Arbeitsplätze weg. 39 der 82 Mitarbeiter müssen gehen. Es ist zu befürchten, dass auch dieser Teil des »Transformationsprozesses« symptomatisch für die ganze Branche steht.


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