« weiss’raum: Premiere auf der Frankfurter Buchmesse 2009 | Home | Ist das Gutenbergzeitalter vorbei? »

Zukunft der Medien 2030 ohne Papier, Farbe und Rotationsmaschinen

Einem Bericht der taz zufolge, seien inzwischen selbst Urgesteine des Gedruckten Wortes, so die Zeitschriftenmacher Jakob Augstein oder Rupert Murdoch felsenfest davon überzeugt, dass der Tag kommen werde, »in vielleicht 20 Jahren, wo es kein Papier und Druckfarbe und Rotationsmaschinen mehr gibt«, so Murdoch.

Augstein kommentierte gegenüber der fr-online.de, bei Tageszeitungen wie »der Süddeutschen und der FAZ sind die ersten Seiten nicht für die Leser geschrieben, sondern nur für Parteien, für Verbände und für andere Journalisten.« Es sei das »Hauptproblem des Journalismus« dass er sich vom Menschen entferne. Er wüsste nicht,»warum es die Süddeutsche in zwanzig Jahren noch geben soll«.

Wochenzeitungen und Magazine seien weniger betroffen, denn sie würden nicht durch das Internet substituiert. Bildstrecken wir »in Geo oder Stern - das wird es immer geben«, so Augstein. Wir unterstellen, dass er das Medienformat MIKI noch nicht kennt, dass Bildstrecken online auf eine völlig neue Art und Weise präsentiert. MIKIs sind ein einfacher Weg, um eigene Online-Magazine mit professionellem Look & Feel zu erstellen und zu publizieren, wobei sich Seiten anderer MIKIs problemlos in eigene MIKIs einbinden lassen, User generated Content mit redaktionellen Inhalten abmischen, wobei nur auf die Originalquellen verwiesen wird und diese von den zusätzlichen Reichweiten 8auch per IVW-Messung) profitieren. Der Browser basierte Editor ermöglicht es, Bilder, Texte, Grafiken, Formen und Farben zu nutzen, Verlinkungen, Votings und Kommentarfunktionen zu integrieren sowie unterschiedliche Medien einzubinden. Schöne Beispiele dafür hält unter anderem Condé Nast mit den Formaten GQ oder Vanity Fair vor.


über diesen Eintrag