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Deutsche Fachpresse mit massiven Einbrüchen. Am schlimmsten betroffen sind Fachtitel zur Druckverarbeitung
Das ist nach einem Bericht von Christof Wadlinger in den gestrigen Nachrichten der w&v das Ergebnis der aktuellen Werbebeträgerstatistik der Vertriebsunion Meynen. Mit 427 Fachzeitschriften aus über 50 Branchen hatten die Branchendienstleister mehr Medien als Nielsen Media Research ausgewertet und kamen zu dem Schluss, dass die »Bruttoerlöse der Fachpresse aus dem Anzeigengeschäft [...] im ersten Halbjahr 22 Prozent unter dem Vorjahreswert« blieben. Nielsen war wohl nur von etwa 10 Prozent ausgegangen.
Aber während einige Verlagshäusern Kurzarbeit in der Anzeigenabteilung einführten, sei in anderen Märkten (7 der 54 ausgewerteten Branchen) noch Wachstumspotenzial auszumachen. Allen voran Arbeitsschutz/-sicherheit (+17 %), Chemie-Technologie (7%), Energieversorgung und Personalwesen (jeweils + 4%). Wobei der Zuwachs auf Fachmessen im Berichtszeitraum zurückgeführt wird.
Am stärksten unter der Krise leide noch vor der Automobiltechnik (-43%) , der Verpackungstechnik (-42%) und Industrie allgemein (-40%) Medien zur Druckverarbeitung (minus 46 Prozent Umsatzrückgang). Meynen erwarte dieses Jahr noch keine Erholung des Anzeigenmarktes: »Im verarbeitenden Gewerbe werde gar von einer längeren Durststrecke über das Ende des Jahres hinaus und von einem Anzug der Konjunktur auf nur sehr niedrigem Niveau gesprochen«.
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