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Fusion Heidelberger und manroland geplatzt!

Wie das Handelsblatt eben exklusiv berichtet, sei die geplante Fusion wegen der »schlechten wirtschaftlichen Lage bei Heidelberger Druck«von manroland gestoppt worden. manroland sehe sich nach den umfangreichen Restrukturierungs- und Konsolidierungsmaßnahmen außer Lage, »nun noch das Risiko von Heidelberger Druck zu tragen.«

Ein herber Schlag für Heidelberger Druck. Habe man doch darauf gesetzt, das eigene »Überleben« durch den Mergerzu sichern. Auch die Allianz, die an beiden Konzernen nicht unerheblich beteiligt ist, hatte bestimmt auf zu erwartende Synergieffekte gesetzt. Doch sschiene nun – so könnte man zwischen den Zeilen lesen – anbetracht der »desaströsen« Bilanzergebisse Heideldrucks eine »Abschreibung« für den Mehrheitsaktionär Allianz fast attraktiver? Noch steht eine Stellungnahme aus.

Eines dokumentiert die ganze dramatische Historie der Fusion samt überraschender Wendung jedoch: »Eine Marktbereinigung ist aus Sicht von Experten [...] unumgänglich. [...] Die Kapazitäten am Markt müssten reduziert werden«.

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