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Mit dem Wissen um den Betrieb einer Druckerei wird sich online kein erfolgreiches Geschäft aufbauen lassen …

… polemisiert nach einer Meldung von turi2 Matthias Schwenk. Peter Turi verweist dabei auf einen umfangreichen und fundierten Beitrag Schwenks zu »Hombachs Reaktion aufs Internet-Manifest«. Bodo Hombach (WAZ-Gruppe) verweist auf die Contentfixierung der Verlag und konstatiert in dem Beitrag, dass »Tradition kein Geschäftsmodell« sei. Im Ergebnis, so Schwenk, zeige sich, dass Medien sich Kompetenzen in Sachen »Internettechnologie und Endgeräte« aneignen müsstem, um in Zukunft erfolgreich sein zu können. Denn die Zukunft ist das »digitale Zeitalter«.

Sechs Geschäftsmodelle werden skizziert, wie journalistische Inhalte im Internet finanziert werden könnten: Neben Werbung sind das Paid Content, Freemium, Miete, Spenden oder Steuern und Subventionen. Hier ginge es aber nur um die Übetragung von Print auf Online, was den Anforderungen des Marktes in keiner Weise Rechnung trüge. Vielmehr seien ganz neue Ansätze zu verfolgen:

  • Mischformen, die klassischen journalistischen Content mit Social Media Elementen verbinden
  • Contentfixierung. Das steht für eine Neuausrichtung, die statt der Aggregation und Distribution von Content die Qualifizierung von Content im Hinblick auf die Nutzungsbedürfnisse meint.
  • Die Medienkonvergenz, die die Textfixierung durch interaktive und medienübergreifende Formate ablöst.
  • Und schließlich die zunehmende Vielfalt an Endgeräten und passende Applikationen, die den medialen Zugang erleichtern und Informationen bedarfsgerecht und ubiquitär vorhalten.

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