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Live aus Mainz: Web-to-Print beginnt beim Kunden
Wilhelm Soll von digital print GmbH ist ein Web-to-Print-Urgestein. Seit 1999 verfolgte das Unternehmen das Ziel, als Druckerei im Internet Geld zu verdienen. Heute zählt es 350.000 Endkunden und bald 400 Unternehmen, die auf Printplanet individuelle Produkte vom Adventskalender, über das personalisierte Bild bis zur Kaffeetasse oder Tischtennisplatte herstellen.
Als einer der ersten am Markt musste sich Printplanet keine Nische suchen, sie wollten alles anbieten, was der Kunde kauft. Und Credo des Unternehmens ist Usability, Einfachheit. Im Mittelpunkt steht der Kunde
mit seinen Bedürfnissen, Wünschen und auch Klickverhalten. Der Benutzer muss geführt werden. Auf der Webseite stehen prominente Knöpfe mit dicker Aufschrift „Klicken“, „Gestalten“, „Kaufen“. Schritt-für-Schritt (Eins-Zwei-Drei-Meins) wird der User zu seinem fertigen Produkt geleitet. Die Seite bedient dabei nicht das technisch Machbare, sondern das für den Kunden Angemessene.Der Kunde möchte auf Rechnung kaufen, und über 50% der Produkte werden ausgeliefert, ohne dass der Kunde per Vorauskasse oder Kreditkarte den Betrag vorher entrichten musste. Das schätzen die Kunden und das bindet die Kunden.
„Man muss von den Kunden lernen“, so das Fazit von Soll, „und man lernt nie aus“.
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