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Magazine auf iTunes? Zeitschriften für’s Handy? Digitale Offensive setzt auf mobile Content ohne eBook-Reader
Mehr als 50 Titel aus den Häusern Time Inc., Condé Nast und Hearst sollen einem Bericht des Observers zufolge demnächst für iPhone, Blackberry und zahlreiche andere digitale Endgeräte zur Verfügung gestellt werden. Titel wie zum Beispiel The New Yorker, Vanity Fair, Vogue, Time, People, Sports Illustrated, Esquire oder O, The Oprah Magazine sollen dann in einem Onlineportal, vergleichbar mit iTunes erworben werden können. Und zwar jeweils die aktuelle Ausgabe oder auch frühere Archivbeiträge.
Für diesen Zweck baut John Squires, ehedem Vice President Time Inc., eine neue Firma auf, die er auch interimistisch leiten wird. Gespräche mit weiteren Verlagen verliefen sehr erfolgreich, denn allen Beteiligten sei von Anfang an klar gewesen, dass ein solches Projekt nicht im Alleingang gestemmt werden könne: »it’s too risky to go it alone to find new ways to get consumers to pay. If they all join together, the reasoning goes, they stand a better chance of producing greater revenue.«
An den Erfolg klassischer eReader glaubt Squires nicht. Die Zukunft der Medienkonzeption müsse sich an den Bedürfnissen der Nutzer festmachen. Eine reine Wiedergabe bestehender Formate auf zum Beispiel dem Kindle werde sich am Markt kaum durchsetzen können, auch wenn die Printausgaben zunächst noch bezogen werden können.
Allen Herausforderungen zum Trotz - und derer gibt es neben der Vielzahl der Ausgabegeräte oder der Gestaltung des Portals natürlich zahlreiche - freut sich Squires auf die Aufgabe, ein Produkt zu entwickeln, das den Anforderungen der Nutzer Rechnung trägt: »I like our chances to be able to design a product that consumers will want to pay for.« Fest steht: das klassische Magazin dient aus!
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