« Magazine auf iTunes? Zeitschriften für’s Handy? Digitale Offensive setzt auf mobile Content ohne eBook-Reader | Home | Aus nach 125 Jahren: Führende Druckfachzeitschrift wird eingestellt »
Kindle ade?
Zwar noch etwas teuer, aber wenigstens praktisch sei er, tröstet sich die Branche. In Sachen Lesbarkeit zumindest unübertroffen (vom haptischen Papier abgesehen). Zudem gäbe es auch immer mehr Content für die eReader. Seien es proprietäre Datenformate oder das allumfassende XML. Das sei die (oder zumindest eine) Zukunft des Buches, so tönt die Branche einhellig. Nun prescht eine Allianz von US-amerikanischen Medienkonzernen (Condé Nast, Hearst, Meredith, News Corporation and Time Inc.) vor [wir berichteten]. Diese Häuser adressieren immerhin in dem Kernmarkt US insgesamt 144,6 Millionen Menschen, was mehr als der Hälfte der Einwohner entspricht.
Was das Branchenblatt Börsenblatt recht eingängig, aber eben nicht korrekt kolportiert, ist, dass es sich eben nicht nur »um die Entwicklung einer gemeinschaftlichen Technologieplattform für mobile Geräte« handelt, »die für verschiedene Ebook-Formate nutzbar ist«, sondern um ein vollständig neues Medienformat. Sehr anschaulich wird das durch ein Youtubevideo erklärt, dass die (nahe) Zukunft der Sports Illustrated auf einem Tablet PC als Lese- und Interaktionsgerät präsentiert:
Ein Nutzen wird natürlich sein - und da gehen wir mit dem Börsenblatt d’accord -, dass dadurch auch für Anzeigenkunden eine attraktive Umgebung geschaffen werde und die Plattform auch für die Inhalte anderer Anbieter geöffnet wird. Diesmal sind wir gespannt ob der Akzeptanz im Markt!
keine Kommentare
Zum Kommentar-Formular springen | Kommentare RSS | Trackback URL