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Quo vadis Web? Die Web 2.0-Trends 2008

Dieser Frage geht beyondprint in einem aktuellem Beitrag nach. Die »Web 2.0-Trends 2008« wurden von einem Spezialisten für Testing und Monitoring von Web- und VoIP-Applikationen, der Firma Empirix, prognostiziert.

Und viel mehr als Prognose kann freilich bei all der Bewegung im Markt, bei den zahlreichen Trends nicht zu Tage kommen. Und so stellt sich das uns auch dar: Positiv wird bewertet, das keine Entwicklung dominiert, was zugleich zu einer Verunsicherung führt: es gibt nur zahlreiche parallele und diametrale Entwicklungen. Welche Technologien und Standards für die nächsten Jahre bei Web-Anwendungen maßgebend sein werden, weiß heute niemand zu beantworten. Nur eines sei klar: »Die Komplexität der Applikationen wird massiv zunehmen.«

Wir denken, dass das nicht für die Anwender zutriffen wird. Hier gilt wie eh und je, keep it small and simple oder wenigstens Keep it simple and straightforward!

So werden auch der Studie gemäß die entscheidenden Treiber für die Etablierung neuer Web-Anwendungen die Kunden sein. Zwar muss nicht alles »schneller, bunter und interaktiver« werden, doch bestimmt authentischen, einfacher, unmittelbarer. Richtig erkennt Empirix das Problem der Anbieter: »Bei vielen sind die bestehenden Applikationen noch lange nicht state-of-the-art und entsprechend hinkt die Technik den Ansprüchen hinterher.« Wir wissen, wie der Kunde darauf reagiert: Es wird einfach weitergeklickt. Auf die Frage, welche Inhalte, welche Formate dominieren, deckt sich die Prognose von Empirix mit unseren Erfahrungen aus den jüngeren Vergangenheit: Es ist das Social Web. »Das virtuelle Anbandeln, Austauschen und Kommunizieren ist derzeit tonangebend im Web«. Dicht gefolgt von Gaming, Shopping, Travelling und eLearning. Längere Ladezeiten, bedingt durch hohe Zugriffszahlen und komplexe Anwendungen, sind der Preis dafür. Hier mag auch Open Source für schnellere und kostengünstigere Lösungen stehen können.

Unser Fazit: Im web 2.0 bedeutet Prognose nicht viel mehr, als in bestehenden Annahmen bestärkt zu werden. beyondprint fasst die Empirix-Empfehlung für 2008 damit ganz treffend zusammen:

Die Unternehmen müssen anerkennen, dass
1. ihr Web-Auftritt ihre wichtigste Visitenkarte ist.
2. neue Anwendungen auch neue Testmethoden erfordern.
3. das Motto „einmal ist keinmal“ für Downtimes nicht gilt.
4. die Branche sich für verbindliche Software-Standards einsetzen muss, weil sie sonst vom Gesetzgeber diktiert werden.


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