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Wie viel IT-Kompetenzen brauchen Publishing- und Kommunikationsexperten in Zeiten von iPad & Co.?

Bereits im Herbst 2011 hatten die XING Xpert Gruppen Media & Publishing sowie IT-Connection die Explorativstudie »Digitale Medien und IT-Anforderungen« von Herrn Prof. Dr.-Ing. Kreulich (Hochschule München) unterstützt.

Die Ergebnisse der Studie wurden am 30.10.2012 in dem neu eröffneten Weiterbildungszentrum der Hochschule München im Rahmen eines offiziellen XING-Events und einer inhaltlich aufgeladenen Expertenrunde vorgestellt.

Softwarehersteller, Unternehmen und Bildungsträger erörterten vor etwa 80 Teilnehmern aus Verlagen, Unternehmen, Agenturen und Bildung gemeinsam die Fragestellung, wie viel IT-Kompetenzen Medienhäuser sowie Unternehmen brauchen, um ihre Publikationen und ihre Kommunikation digital und integriert abbilden zu können.

Nach der Begrüßung durch die Vizepräsidentin der Hochschule, Frau Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann stellte Prof. Dr.-Ing. Klaus Kreulich die Ergebnisse der Studie vor:

»Wir brauchen nicht mehr Journalisten, wir brauchen mehr Techniker!« Mit diesem Zitat von York von Heimburg (Vorstand IDG AG) nahm Kreulich das Fazit der Studie vorweg. Techniker ja, aber nicht etwa Programmierer, sondern Strategen und Projektmanager.

Anschließend nahm Dieter Reichert, CCO censhare AG, die Teilnehmer auf eine Reise in die Nanotechnologie mit. »Technologie ist Veränderung« so der Titel seines Impulsvortrages, in dem er auf drastische Weise akzentuierte, dass Unternehmen und Verlage schlichtweg von der Bildfläche verschwinden werden, sofern sie keine digitalen Geschäftsmodelle etablieren.

Stefan Hügel, Director Online / stellv. Chefredakteur COMPUTERWOCHE IDG Business Media GmbH, stellte in seinem Vortrag »Kompetenz kann man nicht installieren« eindrucksvoll dar, wie digital die IDG Communication Media AG bereits aufgestellt ist, betonte aber zugleich, dass Technologieeinführung immer wieder ein schmerzlicher Prozess für Unternehmen ist, und führte auf anschauliche Weise aus, auf welche (vor allem internen) Widerstände sich Unternehmen dabei einstellen müssen.

Networking mit spannenden Gesprächen und einem genussvollem Catering rundeten die Veranstaltung ab. Das Fazit unserer Gastgeberin, Frau Prof. Dr. Gabriele Vierzigmann, lässt auf eine Fortsetzung der Kooperation hoffen: »Das war die erste, aber bestimmt nicht letzte Veranstaltung dieser Art in unserem neuen Weiterbildungszentrum. Wir werden das zur festen Institution machen. Der Abend hat gezeigt, wie wichtig der enge Austausch zwischen Lehre und Forschung sowie Unternehmen ist.«

 


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